Kuba ist das erste Mal Gastgeber einer internationalen LGBT Konferenz

Mariela Castro Espin

Mariela Castro speaks during a press conference in Philadelphia on May 4, 2013. (Washington Blade photo by Michael K. Lavers)

Laut der Washington Blade, fahren nächste Woche mahr als 400 Menschen aus der ganzen Welt in das kommunistische Kuba zur sechsten internationalen Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association for Latin America and the Caribbean (ILGALAC) Regionalkonferenz.

Mariela Castro Espín, Tochter von Raoul, ist Präsidentin des Kommitees, welche die Konferenz im Beach Resort in Varadero, außerhalb Havannas, organisiert.Sie war schon in der Vergangenheit eine prominente Unterstützerin von homosexuellen Rechten. Mariela führte Paraden für Rechte von Homosexuellen an (derStandard.at berichtete) und lobte Präsident Obama sogar öffentlich für seine Unterstützung der gleichgeschlechtlichen Ehe (News.at berichtete).

Francisco Rodríguez Cruz, ein schwuler kubanischer Blogger der unter dem Pseudonym Paquito el de Cuba schreibt, wird die Konferenz neben CENESEX und einer anderen angeschlossenen Gruppe begleiten. Er denkt die kubanischen Teilnehmer werden durch die Veranstaltung ein besseres Verständnis für die internationale LGBT-Bewegung erlangen.

Homosexualität ist seit 1979 in Kuba legal, trotzdem gibt es gibt weder Anti-Diskriminierungesetze noch Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paare.

Obwohl die kubanische LGBTI-Bewegung nicht so gut organisiert ist, wie  anderen internationalen Bewegungen, ist der Kampf gegen Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung und Genderidentität ersichtlich leistungsstärker und wirkungsvoller.

Einige Amerikaner haben die Entscheidung, die Veranstaltung in Kuba abzuhalten, jedoch kritisiert aufgrund der langanhaltenden diplomatischen Gräben. Die republikanische Kongressabgeordnete Ileana Ros-Lehtinen ist der Meinung, dass das Veranstalten der LBGT-Konferenz in Kuba nur ein weiterer absurder versuch des kubanischen Regimes ist, vorzuspielen sie würden sich um die Rechte von Irgendjemanden kümmern.

Hier gehts zum Orginalartikel der  Washington Blade

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