About

Wir  QUEERTREIBER  kämpfen für eine gesellschaftliche Gleichbehandlung, jedoch keine Sonderbehandlung. Niemand soll sich als Mensch zweiter Klasse fühlen müssen, als solcher angesehen oder behandelt werden. Das gleiche Geschlecht zu lieben oder im falschen Körper zu leben macht niemanden schlechter. Queere Menschen sind ein Teil dieser Gesellschaft und sollen so wie alle anderen auch ihr Leben leben dürfen.


Obwohl vor dem Gesetz alle Menschen gleich sein sollen, ist das nicht der Fall. Für viele ist dies eine akzeptableSituation und sie nehmen damit in Kauf, dass queere Menschen anders behandelt oder benachteiligt werden. Wir werden als etwas schlechtes dargestellt und wahrgenommen und deswegen beschimpft oder Opfer von gewaltsamen Übergriffen. Viele haben Angst, in alltäglichen Situationen zu sich zu stehen und verleugnen sich lieber und geben sich als hetero aus.


Da die rechtliche und politische Gleichstellung wohl in absehbarer Zeit erreicht werden kann, ist unserer Ansicht nach eher die gesellschaftliche Stimmung kritisch. Gegen weitere Fortschritte formiert sich zunehmend Widerstand auf allen Ebenen. Einige nehmen uns sogar als Bedrohung wahr – Bedrohung für ihre Werte, Bedrohung für ihre Kinder und Bedrohung für ihre Lebensentwürfe. Das ist ihr Antrieb, auf die Straße zu gehen, politisch aktiv zu werden und verstärkt mediale Präsenz zu zeigen. So soll unsere Gleichstellung nicht nur gestoppt, sondern am besten umgekehrt werden. Wichtiger als unsere Rechte ist ihr angebliches Recht auf Homophobie.


Deshalb  fordern wir, dass queere Menschen gleichberechtigt behandelt werden und sich  nicht aus Angst vor den Reaktionen anderer verstecken müssen. Innerhalb unserer eigenen Community hoffen wir das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass wir von diesem Ziel noch weit entfernt sind. Allen anderen möchten wir zeigen, dass wir  gleichwertige Menschen und keine Bedrohung sind.


Durch Kampagnen und Demonstrationen wollen wir ein Bewusstsein für queeres Leben in den Köpfen anderer schaffen. Dies möchten wir erreichen durch Aktionen im Netz, aber auch auf der Straße. Wir rechnen damit, dass so mehr Menschen für unsere Sache sensibilisiert und mobilisiert werden können. Durch eine Vernetzung der queeren Vereine und Organisationen im Münchner Raum möchten wir deren Zusammenarbeit fördern. Wir erwarten, dass sich so Ideen leichter entwickeln und im Rahmen von Projekten umsetzen lassen. Mit Diskussionen schließlich stellen wir uns – und damit unsere Lebensweise – der Gesellschaft, um ein gutes Miteinander zu erreichen.

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