Autor: RHA

Wir wünschen allen einen schönen CSD hier in München!

‫‏كبرياء
‎stolthed‬
‎pride‬
‎fierté‬
‎υπερηφάνεια‬
‫‏גאווה‬
‎stolt‬
‎orgoglio‬
‎ponos‬
‎trots‬
‫‏غرور‬
‎duma‬
‪‎orgulho‬
‎mândrie‬
‎гордость‬
‎понос‬
‎orgullo‬
‎ความภาคภูมิใจ‬
‎pýcha‬
‎gurur‬
‎гордість‬
‎büszkeség‬

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Der Tag wird kommen

Er ist der Songwriter, Gitarrist und Sänger der Band Kettcar und ein Fußballfan. Marcus Wiebusch hat am 18.04 sein erstes Soloalbum veröffentlicht. Es heißt „Konfetti“ und enthält unter anderem den Titel „Der Tag wird kommen„, in welchem er sich einen Fußball ohne Homophobie wünscht. Diesen Song will er mit einem Kurzfilm hinterlegen, in dem Fußballfans auftreten, die kein Problem mit Homosexualität haben.

Der Film, für den  Dennis Dirksen und Björn Lingner Regie führen, soll zwischen dem Saison-Finale und der WM 2016 über die üblichen Kanäle im Internet veröffentlicht werden.

Marcus Wiebusch hat auch ein Geschichte zum Song und zur Filmidee:

„Ich habe selber bis zur A-Jugend Leistungsklasse in Hamburg-Wilhelmsburg Fußball gespielt und gehe seit über 25 Jahren zu St.Pauli. Seit 10 Jahren kommt mein Bruder regelmäßig mit. Mein Bruder ist homosexuell. Bei einer dieser Solidaritätsaktionen von St.Pauli für den selbstverständlichen Umgang mit Homosexuellen im Fußball kam es zwischen mir und meinem Bruder zu einer lebhaften Diskussion zu dem Thema im speziellen und dem Outing im besonderen. Dazu kam , das ich kurz vorher mit einem befreundeten Sportjournalisten, der von mehreren schwulen Fußballprofis weiß, ein Gespräch hatte über Schwule Profis und was für ein Höllen-Leben diese führen. Dann sehr viel recherchiert zu dem Thema, mehrere Bücher gelesen, mich mit dem Sportjournalisten nochmals getroffen und den Text geschrieben.Das ganze passierte im Herbst letzten Jahres , also weit vor dem Hitzelsperger Coming-out.“

Im Refrain singt Wiebusch von einem diffusen „WIR“, welches in dem im Film symbolisch dargestellt werden soll. Hierzu sollen sich alle Unterstützer, ob schwul oder hetero, die andere nicht aufgrund ihrer sexuellen Orientierung verurteilen und dafür auch Flagge zeigen, am 28.05.2014 um 21 Uhr auf der Wiesn in München mit den Leuten vom QUEERPASS zusammen versammeln. Dort hat das Kamerateam von Marcus Wiebusch bereits alles vorbereitet.

Hier ist kein DFB, DFL oder sonst eine Organisation oder Firma beteiligt und der ganze Film wird über Crowdfunding finanziert.

Wir finden es ein gute Idee und würden uns freuen, auch euch dort anzutreffen, mit Fanoutfit oder ohne.

Hier der LINK zum Facebookevent.

Sukzessivadoption und Homo-Heilung diese Woche Thema im Bundestag

Reichstagsgebäude

Reichstag sitz des Bundestages
Bild: Wiki Commons / calflier001 / CC-BY-SA-2.0-DE

Der Bundestag hat mit der Mehrheit der Abgeordneten von Unionsparteien und Sozialdemokraten das Adoptionsrecht teilweise auf eingetragene Lebenspartnerschaften ausgeweitet, während vor dem Kanzleramt der LSVD für gleiche Rechte demonstrierte.

Die sogenannte Sukzessivadoption erlaubt künftig Schwulen und Lesben in eingetragenen Lebenspartnerschaften die Adoption, wenn das Kind zuvor bereits vom Partner adoptiert wurde.
Dass die Sukzessivadoption bislang ausschließlich Heterosexuellen vorbehalten sei, wurde im vergangenen Jahr von den Richtern in Karlsruhe bemängelt. Dem Gesetzgeber wurde im Zuge dieses Urteils ein Ultimatum gestellt, bis Ende Juni diesen Jahres eine verfassungskonforme Regelung zu finden.
Gleichzeitig wurde mit dieser Abstimmung jedoch ein Antrag der Grünen auf Gleichstellung der eingetragenen Lebenspartnerschaften in Bezug auf Adoption abgelehnt. Die Grünen-Abgeordnete Ulle Schauws warf der Union vor, dass ihr Diskriminierungswille Lebenspartnerschaften aktiv benachteilige.
Sütterlin-Waack , Unionsabgeordnete, argumentierte, dass Kinder Homosexueller Paare immer noch Diskrimierung ausgesetz seien. Und weiter, dass der Einfluss auf das Kindswohl nicht geklärt sei.
Die Sozialdemokraten hatten einen schweren Stand. Sie stimmten vorerst für das Sukzessivadoptionsrecht und damit gegen die volle Gleichstellung, forderten ihre Koaliationspartner jedoch auf, ihren Widerstand gegen diese aufzugeben. Grüne aber auch die Linke stimmten dagegen, da ihnen das Gesetz nicht weit genug gehe.

Hier ein PDF des Gesetzesentwurfs.

Im Zuge des Panorama-Berichts „der Schwulenheiler“ stellte die Linke-Abgeordnete Kathrin Vogler eine Anfrage an die Bundesregierung. Ingrid Fischbach, CDU-Abgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin im Gesundheitsministerium, sagte: „Die Bundesregierung, wie im Übrigen auch die Bundesärztekammer und der Weltärztebund, vertritt die Auffassung, dass Homosexualität keine Krankheit ist und keiner Therapie bedarf.“

Die Aufsicht über die Ausübung jedoch liege bei den Ländern. Einen Antrag der Grünen auf Verbot von sogenannten Konversionstherapien an Minderjährigen wurde von der Regierung in der letzten Legislaturperiode jedoch abgelehnt.

Mit Materialien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung biete man Jugendlichen eine wichtige Hilfestellung im Selbstfindungsprozess, so Fischbach weiter.

Die Linke bezeichnete die Antworten von Fischbach als „ausweichend“. Die Bundesregierung müsse „aktiv werden und die Bevölkerung vor den Gefahren solcher fragwürdigen Methoden zu warnen“, so Katrin Vogler. „Eine Kampagne zur Stärkung des Selbstbewusstseins von Patientinnen und Patienten ist dringend erforderlich, auch, um sich gegen Therapieversuche zu wehren, die gar keinen ärztlichen Standards entsprechen.“

Hier das PDF des Plenarprotokolls S.17-20

Aktivisten bereiten CSD in Kiew vor

Im vergangenen Jahr gingen die LGBT-Aktivisten in der ukrainischen Hauptstadt trotz eines CSD-Verbotes auf die Straße Quelle: Kyiv Pride

Im vergangenen Jahr gingen die LGBT-Aktivisten in der ukrainischen Hauptstadt trotz eines CSD-Verbotes auf die Straße
Quelle: Kyiv Pride

Für den 29. Juni bis 6. Juli planen in Kiew LGBT-Aktivisten trotz der augenblicklichen Krise, eine CSD-Woche zu organisieren. Sie erhalten dabei Unterstützung aus München. Die Kontaktgruppe Munich Kiev Queer im SUB ruft Münchner und Münchnerinnen auf, am Pride  teilzunehmen. Ebenso ist der Stadtrat dazu aufgerufen sich für die Recht in der Partnerstadt stark zu machen.

Mehr auf Queer.de

oder

auf subonline.org .

Lüders warnt vor „neuer Homophobie“ in Deutschland

Christine Lüders

Christine Lüders sorgt sich insbesondere um Schüler, die wegen ihrer Homosexualität gemobbt werden
Quelle: Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Der Leiterin der Antidiskriminierungsstelle macht die Homosexuellenfeindlichkeit in der deutschen Gesellschaft Sorgen. Sie nennt einen Autor der „Welt“ und Bildungsplan-Gegner als Beispiele. Mehr auf Queer.de .

Moskau: „Marsch der bärtigen Frauen und Männer“ verboten

Conchita Wurst

Conchita Wurst wurde von den russischen Zuschauern auf Platz drei gewählt – doch eine Demo der „bärtigen Frauen und Männer“ ist zu viel für die Obrigkeit Quelle:Queer.de

Wie erwartet scheiterte der Moskauer CSD-Organisator mit einer Anmeldung für einen Homo-Protest. Der soll nun im alljährlichen Pride integriert werden. Mehr auf Queer.de.

Hasssänger-Auftritte in Deutschland und der Schweiz geplant

Bild von Elephant Man und Beenie Man

Elephant Man und Beenie Man verdienen ihr Geld unter anderem mit Mordaufrufen an Homosexuellen Quelle:Queer.de

Jamaikanische Reggae-Stars, die in ihren Songs zum Mord an Homosexuellen aufrufen, wollen unter anderem im Hamburg und Mülheim auftreten.

Die Einladung des 40-jährige Beenie Man auf den „Ruhr Reggae Summer“ ist eine Überraschung, da die Veranstalter des Festivals mit tausenden von Besuchern erst im Januar die Homophobie des jamaikanischen Sängers Sizzla kritisiert hatten. Mehr.