LGBT

Aktivisten bereiten CSD in Kiew vor

Im vergangenen Jahr gingen die LGBT-Aktivisten in der ukrainischen Hauptstadt trotz eines CSD-Verbotes auf die Straße Quelle: Kyiv Pride

Im vergangenen Jahr gingen die LGBT-Aktivisten in der ukrainischen Hauptstadt trotz eines CSD-Verbotes auf die Straße
Quelle: Kyiv Pride

Für den 29. Juni bis 6. Juli planen in Kiew LGBT-Aktivisten trotz der augenblicklichen Krise, eine CSD-Woche zu organisieren. Sie erhalten dabei Unterstützung aus München. Die Kontaktgruppe Munich Kiev Queer im SUB ruft Münchner und Münchnerinnen auf, am Pride  teilzunehmen. Ebenso ist der Stadtrat dazu aufgerufen sich für die Recht in der Partnerstadt stark zu machen.

Mehr auf Queer.de

oder

auf subonline.org .

Anerkennung der LGBT-Flüchtlingsgründe

Die Verfolgung von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender hat insbesondere in afrikanischen und arabischen Ländern als auch in Russland ein erschreckendes Ausmaß angenommen. Staatlich sanktionierte Gewalttaten, Gefängnis und Tod sind zu gängigen Bestrafungen geworden.

Die Schweizer Sektion von Amnesty International ist der Meinung, dass diesem Umstand in ihrem Land zu wenig Rechnung getragen wird. So wurde in deren Generalversammlung, die am 3. und 4. Mai in Bern stattfand, eine Resolution verabschiedet, die an die Schweizer Asylbehörde appeliert,  Verfolgung aufgrund der sexuellen Orientierung oder der Geschlechtsidentität unbedingt in den Asylverfahren zu berücksichtigen.

Hier gehts zum Arikel

 

Kuba ist das erste Mal Gastgeber einer internationalen LGBT Konferenz

Mariela Castro Espin

Mariela Castro speaks during a press conference in Philadelphia on May 4, 2013. (Washington Blade photo by Michael K. Lavers)

Laut der Washington Blade, fahren nächste Woche mahr als 400 Menschen aus der ganzen Welt in das kommunistische Kuba zur sechsten internationalen Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association for Latin America and the Caribbean (ILGALAC) Regionalkonferenz.

Mariela Castro Espín, Tochter von Raoul, ist Präsidentin des Kommitees, welche die Konferenz im Beach Resort in Varadero, außerhalb Havannas, organisiert.Sie war schon in der Vergangenheit eine prominente Unterstützerin von homosexuellen Rechten. Mariela führte Paraden für Rechte von Homosexuellen an (derStandard.at berichtete) und lobte Präsident Obama sogar öffentlich für seine Unterstützung der gleichgeschlechtlichen Ehe (News.at berichtete).

Francisco Rodríguez Cruz, ein schwuler kubanischer Blogger der unter dem Pseudonym Paquito el de Cuba schreibt, wird die Konferenz neben CENESEX und einer anderen angeschlossenen Gruppe begleiten. Er denkt die kubanischen Teilnehmer werden durch die Veranstaltung ein besseres Verständnis für die internationale LGBT-Bewegung erlangen.

Homosexualität ist seit 1979 in Kuba legal, trotzdem gibt es gibt weder Anti-Diskriminierungesetze noch Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paare.

Obwohl die kubanische LGBTI-Bewegung nicht so gut organisiert ist, wie  anderen internationalen Bewegungen, ist der Kampf gegen Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung und Genderidentität ersichtlich leistungsstärker und wirkungsvoller.

Einige Amerikaner haben die Entscheidung, die Veranstaltung in Kuba abzuhalten, jedoch kritisiert aufgrund der langanhaltenden diplomatischen Gräben. Die republikanische Kongressabgeordnete Ileana Ros-Lehtinen ist der Meinung, dass das Veranstalten der LBGT-Konferenz in Kuba nur ein weiterer absurder versuch des kubanischen Regimes ist, vorzuspielen sie würden sich um die Rechte von Irgendjemanden kümmern.

Hier gehts zum Orginalartikel der  Washington Blade

HRC ruft zum Boykott von Brunei auf

Die Human Rights Campaign – einer der größten LGBT-Organisationen der Vereinigten Staaten – hat alle Gruppen und Organisationen angeschrieben, welche

Chad Griffin

Chad Griffin is urging organisations to move events away from the hotel.
Quelle: Pink News

Veranstaltung in der Dorchester Collection Hotelkette gebucht haben, um sie darauf zu drängen diese an einenanderen Ort zu verlegen. Grund hierfür ist das letzten Donnerstag verabschiedete Gesetz welches die Strafe für Homosexualität von 10 Jahren Gefängnis in Todesstrafe durch Steinigung umwandelt. (Siehe hier)

Da die Hotelkette von der Brunei Investment Agency (BIA), betrieben wird, die in der Hand des Finanzministeriums von Brunei ist, gehören die Hotels dem Sultan von Brunei. 

Stars wie Ellen DeGeneres, Stephen Fry und Sharon Osbourn unterstützen die Aktion der Human Rights Campaign.

Der Brief des HRC – Präsidenten Chad Griffin wurde gestern versendet und enthielt folgendem Wortlaut:

“As you may have read, Sultan Hassanal Bolkiah, who is the absolute ruler of Brunei and one of the world’s wealthiest people, has decreed that a new series of draconian penal code reforms will be implemented in Brunei over the next several months.

Brunei will soon become the eighth nation that includes the death penalty as an option for ‘punishing’ LGBT people.

Given the extreme nature of these developments, I feel strongly that we in the LGBT community and our allies should take our business elsewhere.

T”here are a number of hotels and venues in the Los Angeles area that aren’t owned by foreign governments and leaders that allow for the execution of its LGBT citizens.

We’re encouraging members of the LGBT community and our allies to consider those options instead of the Beverly Hills Hotel and the Hotel Bel-Air, which are part of the Sultan’s Dorchester Collection.

I write to ask that you reconsider your decision to host an event at either of these hotels, and join other prominent organization–including Gill Action and the Feminist Majority Foundation, among others – who have found alternative venues.”

Hier geht es zum Orginalartikel auf Pink News (englisch)

Quelle: Pink News

Starker Homo-Protest in Russland

An den Demonstrationen zum 1. Mai in Moskau und St. Petersburg nahmen auch LGBT mit ihren Anliegen teil. Quelle: Queer.de

An den Demonstrationen zum 1. Mai in Moskau und St. Petersburg nahmen auch LGBT mit ihren Anliegen teil.
Quelle: Queer.de

Bereits seit einigen Jahren beteiligen sich Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender an den traditionellen Demonstrationen, da sie dafür keine Anmeldung benötigen (die ja bei den meisten Homo-Protesten verweigert wird) und durch den Verbund mit anderen Gruppen besser geschützt sind vor Behördenwillkür und Gegenprotesten. Mehr.

„Homo-Adoption ist besser als Abtreibung“

Die große Runde der Toleranz (v.l.n.r.): Jurgen Daenens, Landesvorsitzender LSU Berlin, Arik Platzek, Pressereferent Humanistischer Verband, Moderator Daniel Fallenstein, Dr. Christoph Lehmann, Vorsitzender Pro Reli e.V., stv. Bundesvorsitzender der Katholischen Elternschaft (KED) und Landesvorstandsmitglied CDU Berlin, Stefan Friedrich, Landesvorsitzender CDL Berlin Bild: Robert Niedermeier

Die große Runde der Toleranz (v.l.n.r.): Jurgen Daenens, Landesvorsitzender LSU Berlin, Arik Platzek, Pressereferent Humanistischer Verband, Moderator Daniel Fallenstein, Dr. Christoph Lehmann, Vorsitzender Pro Reli e.V., stv. Bundesvorsitzender der Katholischen Elternschaft (KED) und Landesvorstandsmitglied CDU Berlin, Stefan Friedrich, Landesvorsitzender CDL Berlin
Bild: Robert Niedermeier

In Berlin suchten die LSU und die Christdemokraten für das Leben (CDL) bei der gemeinsamen Podiumsdiskussion „Wieviel Staat vertragen Gott, Ehe und Familie?“ krampfhaft nach einem Minimal-Konsens. Von Robert Niedermeier

Mehr.

Bizarrer Demo-Aufruf in der Münchner Stadtratspost

Wie die Rosa Liste auf ihrer Facbookseite bekannt gibt, rufen die „Besorgten Eltern“ in der STADTRATSPOST von München zu ihrer „Demo für Alle“ auf.

Das geht nicht nur der Fraktion sondern auch uns zu weit.

Nehmt an der Gegendemo teil. Mehr Infos dazu findest du auf der Seite unter Aktionen und auf unsere Facbookseite .

 

Hier die Pressemitteilung der Stadtratsfraktion Die Grünen – rosa liste vom 29.4.2014:

Dass sogenannte Besorgte Eltern zu einer Demonstration „Gegen Gender-Ideologie, Pädophilie und Frühsexualisierung von Kindern in Kitas und Grundschulen“ aufrufen, ist bizarr und gehört auch in einer Millionenstadt mit entsprechender Vielfalt an absonderlichen Meinungen zu den auffälligsten politischen Verirrungen.
Dass aber das Flugblatt zu dieser Demo per Stadtratspost verbreitet wird, geht der Stadtratsfraktion Die Grünen – rosa liste entschieden zu weit. In der gestrigen Post für die Stadträtinnen und Stadträte fand sich zur allgemeinen Überraschung tatsächlich ein Aufruf zu dieser „Demo für alle.“

Stadträtin Lydia Dietrich und Stadtrat Thomas Niederbühl reagierten mit einer Anfrage, in der sie sich nach den Kriterien erkundigen, nach denen externe Flyer über den offiziellen Verteiler der Rathaus-Poststelle zugestellt werden. Sie fragen außerdem, ob OB Reiter die Gegenproteste aus der LGBT*-Community gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von LGBT sowie für ein liberales und weltoffenes München unterstützen wird.

Lydia Dietrich: „Die Gegnerinnen und Gegner einer aktiven Gleichstellungspolitik suggerieren immer wieder, dass eine aktive Gleichstellungspolitik für LGBT der Pädophilie Vorschub leistet und familiäre Strukturen zerstört – dies ist eine völlig inakzeptable Verdrehung der Realitäten, von der die Stadt sich offiziell distanzieren sollte anstatt diesen Unsinn auch noch über ihre Kanäle zu verbreiten.“

Thomas Niederbühl: „Ebenso wie in Baden-Württemberg soll nun in München gegen eine liberale Politik gegenüber LGBT demonstriert werden. Ziel dieser Demonstration ist es, Menschen aufgrund ihrer Sexualität zu stigmatisieren und auszugrenzen. Derartige politische Einstellung wurden von der Landeshauptstadt München bisher klar und deutlich zurückgewiesen. Es ist daher völlig unverständlich, dass der Aufruf „Demo für ALLE“ an alle Stadträtinnen und Stadträte versandt wurde.“

* Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender