Pride

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65 - nicht etwa Christophers Alter, sondern unsere Startnummer in der Parade

65 – nicht etwa Christophers Alter, sondern unsere Startnummer in der Parade

Kommenden Samstag ist es so weit: Wir laufen das erste Mal auf dem CSD in München mit! Ein paar von uns sind da zwar schon alte Hasen, aber nicht alle. Also ein gewisser Anteil an Nervosität ist dabei.

Aber wir sind ja nicht allein, denn wir laufen zusammen mit den Queer-Referaten von LMU, TU und Hochschule München in einem Block. Unsere Startnummer ist die 65. Dieses Jahr laufen 76 Gruppen mit (ein Rekord für München) – also wenn Ihr uns seht, wisst Ihr, das Ende ist nah.

Die Pride Week wurde gestern mit dem lesbischen Angertorstraßenfest der LeTRa eröffnet. Alle Veranstaltungen des CSD Wochenendes und der Pride Week, die sich v.a. um das diesjährige Motto „Familie ist, was wir draus machen“ drehen, findet Ihr hier im Pride Guide.

 

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CSD München sucht Motto für 2015 zum Thema „Familie“

RegenbogenfahneCSD München hat Ende Oktober das Thema für die CSD-Parade und die Veranstaltungen der PrideWeek 2015 veröffentlicht: „Familie“. Nun braucht man für das Thema noch ein Motto, das eingängig und aussagekräftig ist. Alle, die eine Idee haben, können sie mit einer kurzen Begründung bis zum 16. Januar 2015 per Email an motto2015@csdmuenchen.de einreichen.

Die Hintergründe der Themenwahl erläuterten Thomas Niederbühl, der politische Sprecher von CSD München, und die CSD-Pressesprecherin Rita Braaz: (Rechts-)Konservative Parteien und Organisationen nutzten den Begriff der Familie wieder vermehrt als Kampfbegriff, um queere Menschen und ihre Familienformen an den Rand der Gesellschaft zu drängen und vom Schutz, den das Grundgesetz den Familien gewährt, auszuschließen. Dagegen möchte CSD München Stellung beziehen und „die Vielfalt unserer gelebten Familien- und Lebensformen sichtbar [machen], die auch eine Bereicherung für München sind“, wie Rita Braaz ausführte. Der Begriff der Familie schließe Regenbogenfamilien, Wahlfamilien und familiäre Netzwerke mit ein und umfasse auch die „große Familie“ der queeren Community insgesamt, „in der wir diskriminierungsfrei und solidarisch miteinander leben wollen. Es geht uns also um positive Alternativen und Erweiterungen zum konservativen Familienbild. Auch wir sind ‚Familie‘!“

Die Veranstalter des Münchner CSD, der 2015 vom 4. bis zum 12. Juli stattfinden wird, sind die Aids-Hilfe München, LeTRa, die Rosa Liste und das Sub. Sie einigten sich auf das CSD-Thema zusammen mit dem Szenestammtisch, in dem Vereine und Gruppen der Münchner queeren Szene versammelt sind.

Aktivisten bereiten CSD in Kiew vor

Im vergangenen Jahr gingen die LGBT-Aktivisten in der ukrainischen Hauptstadt trotz eines CSD-Verbotes auf die Straße Quelle: Kyiv Pride

Im vergangenen Jahr gingen die LGBT-Aktivisten in der ukrainischen Hauptstadt trotz eines CSD-Verbotes auf die Straße
Quelle: Kyiv Pride

Für den 29. Juni bis 6. Juli planen in Kiew LGBT-Aktivisten trotz der augenblicklichen Krise, eine CSD-Woche zu organisieren. Sie erhalten dabei Unterstützung aus München. Die Kontaktgruppe Munich Kiev Queer im SUB ruft Münchner und Münchnerinnen auf, am Pride  teilzunehmen. Ebenso ist der Stadtrat dazu aufgerufen sich für die Recht in der Partnerstadt stark zu machen.

Mehr auf Queer.de

oder

auf subonline.org .