Russland

Moskau: „Marsch der bärtigen Frauen und Männer“ verboten

Conchita Wurst

Conchita Wurst wurde von den russischen Zuschauern auf Platz drei gewählt – doch eine Demo der „bärtigen Frauen und Männer“ ist zu viel für die Obrigkeit Quelle:Queer.de

Wie erwartet scheiterte der Moskauer CSD-Organisator mit einer Anmeldung für einen Homo-Protest. Der soll nun im alljährlichen Pride integriert werden. Mehr auf Queer.de.

Anerkennung der LGBT-Flüchtlingsgründe

Die Verfolgung von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender hat insbesondere in afrikanischen und arabischen Ländern als auch in Russland ein erschreckendes Ausmaß angenommen. Staatlich sanktionierte Gewalttaten, Gefängnis und Tod sind zu gängigen Bestrafungen geworden.

Die Schweizer Sektion von Amnesty International ist der Meinung, dass diesem Umstand in ihrem Land zu wenig Rechnung getragen wird. So wurde in deren Generalversammlung, die am 3. und 4. Mai in Bern stattfand, eine Resolution verabschiedet, die an die Schweizer Asylbehörde appeliert,  Verfolgung aufgrund der sexuellen Orientierung oder der Geschlechtsidentität unbedingt in den Asylverfahren zu berücksichtigen.

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Russlands moralisches Verderben

Conchita Wurst singt

Mann mit Bart in Frauenkleidern und mit langen Haaren: Conchita Wurst singt für Österreich beim Eurovision Song Contest. Foto: AFP

Beim Eurovision Song Contest in Kopenhagen schickt Österreich den Transvestiten Conchita Wurst auf die Bühne. Putins Parteikamerad Vitaly Milonov fürchtet um die Moral des russischen Volks – man müsse dem „Perversen aus Österreich“ verbieten aufzutreten, findet der Politiker. Mehr.

RUSSLAND: JOURNALISTIN ELENA KLIMOVA UNTER DEM «PROPAGANDA»-GESETZ ANGEKLAGT – URGENT ACTION

Elena Klimova © Natalia Korelina

Elena Klimova © Natalia Korelina

Die Journalistin Elena Klimova ist wegen “Propagierens von nicht-traditionellen sexuellen Beziehungen” unter Anklage gestellt worden. Sie lebt in der im Ural gelegenen Stadt Nischni Tagil und ist Gründerin des Onlineprojekts “Children 404″, das LGBTI-Jugendliche unterstützt. Sollte das Gericht zu dem Urteil kommen, dass die Journalistin gegen das Gesetz verstossen hat, muss sie eine hohe Geldstrafe zahlen und das Onlineprojekt aufgeben. Mehr.